Als wir uns damals unseren Welpen holten ,war das mit der Stubenreinheit so eine Sache.
Natürlich gibt es die Methode , dass man den Welpen mit der Nase in die Pfütze drückt, aber im nachhinein ist diese Methode nicht von Vorteil , denn der Welpe fühlt sich dann verunsichert und weiß eigentlich nicht wirklich was er falsch gemacht hat.
Am aller Wichtigsten ist es zu Anfang ca. alle zwei Stunden mit dem Welpen eine Runde zu drehen , da er nicht wirklich lange an sich halten kann. Es ist dann natürlich auch von Vorteil dem Welpen ein positives feedback zu geben. So lernt der Welpe am Besten. Also das heißt jetzt , dass man sich selbst total freuen muss ,wenn der Welpe sich nicht auf Laminat oder Parkett erleichtert, sondern zur Abwechslung doch mal die Wiese ausprobiert. Später kann man dann schon mal die Zeiträume zwischen den Spaziergängen vergrößern. Natürlich kann es immer mal wieder vorkommen, dass der Welpe seine ganzen Prinzipien über den Haufen wirft und wieder in die Wohnung macht , doch wenn man immer schön einen Freudentanz vollführt, wenn es dann draußen geklappt hat, lernt der Welpe doch schnell und ist gerne mit einem selbst außerhalb des Hauses unterwegs. Und wenn der Kleine dann noch ab und zu ein Leckerchen zugesteckt bekommt ist er sowieso happy.
Beim Junghund (nicht mehr Welpe, sondern sozusagen Teenager) sollte man doch langsam anfangen, regelmäßige Zeiten für die Spaziergänge festzulegen. Allerdings sollte man dies langsam und nicht übereilt tun , denn wenn die Abstände zu groß sind bleibt dem Kleinen (oder Großen wenn man eine Dogge oder so hat) nichts anderes übrig als sich im Haus zu erleichtern.
Unser Hund ist mittlerweile schon zwei Jahre alt und stubenrein ist er auch, also so eine blöde Vorgehensweise kann es ja gar nicht gewesen sein.Also das ist erstmal alles das weiterhelfen könnte, bei Problemen oder Fragen einfach nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
Tom Schreiber